Lesezeit: 3 Minuten
Das Firmenlogo gehört auf die Website – da sind sich soweit alle einig. Meist wird es direkt oben links in der Kopfzeile einer Internetseite platziert. Manche zeigen an dieser Stelle sowohl Bild- als auch Textmarke an, andere wiederum nur die Bildmarke. Warum oben links? Weil die meisten Besucher einer Website das Logo dort erwarten. Außerdem sorgt die weltweit verbreitete Leserichtung von links nach rechts und von oben nach unten dafür, dass die Besucher Ihrer Internetseite als erstes Ihr Logo und Ihre Marke wahrnehmen.
Ihr Logo sollte darüber hinaus auch unbedingt als sog. Favicon eingebaut werden. Das Favicon ist eine kleine Bilddatei, die im Head-Bereich des Programmcodes Ihrer Website verlinkt ist. Der HTML-Code kann beispielsweise so aussehen:
< link href="/images/layout/favicon.png" rel="icon" type="image/png" >
Im Attribut href wird der relative Pfad zur Favicon-Bilddatei hinterlegt. Im Attribut type ist angegeben um was für eine Art Bilddatei es sich handelt.
Wo wird das Favicon verwendet?
Allen voran im Tab Ihres Browsers. Wenn Sie mehrere Tabs gleichzeitig geöffnet haben, wird Ihnen sowohl der Titel der jeweiligen Website als auch das Favicon im Tab angezeigt. Dadurch finden Sie sich schneller zurecht, wenn Sie einen bestimmten Tab suchen.
Auch Suchmaschinen zeigt das Favicon bei den Suchergebnissen neben dem Titel der jeweiligen Website an. Wird ein Link zu Ihrer Website in den sozialen Medien geteilt, wird ebenfalls gerne das Favicon angezeigt. Darüber hinaus findet man Favicons auch bei Lesezeichen, Passwortmanagern, App-Icons und vielen weiteren Anwendungen.
Was, wenn das Favicon vergessen wurde?
Im besten Fall wird ein generisches Platzhalterbild angezeigt. Sollten Sie für Ihre Internetseite ein Content Management System wie Wordpress oder Joomla verwenden, wird das Standard-Favicon dieser Softwarepakete angezeigt. Das wirkt dann nicht nur unprofessionell, es verrät auch potenziellen Hackern auf einem Blick mit welchem System Ihre Website umgesetzt wurde. Hacker finden zwar auch auf anderen Wegen heraus, welche Software Sie eingesetzt haben, aber Sie müssen es ihnen ja nicht gleich ganz so einfach machen.
Welche Formate eignen sich als Favicons?
Favicons sind in der Regel quadratisch. Google empfiehlt mittlerweile eine Mindestgröße von 48 x 48 px. Als Dateiformat kann man neben .ico auch die klassischen Bildformate .png, .jpg und .svg nutzen.
Tipp: Favicons können in mehreren Formaten hinterlegt werden, um alle individuellen Ansprüche der unterschiedlichen Einsatzbereiche abzudecken.
Wie erstellt man ein Favicon?
Selbstverständlich kann man ein Favicon mit jedem gängigen Grafikprogramm erstellen. Hat man Adobe Photoshop und Co. nicht zur Hand, helfen Favicon-Generatoren im Internet. Empfehlen können wir das kostenfreie Tool RealFaviconGenerator (https://realfavicongenerator.net). Voraussetzung: Die Bilddatei, die Sie als Favicon verwenden möchten, muss bereits vorliegen. Das Tool kümmert sich dann um die Konvertierung in passende Datei- und Größenformate.
Da die üblichen Favicon-Größen alle quadtratisch sind und das Favicon zudem meistens nur sehr klein angezeigt wird, ist es ratsam nicht das komplette Logo zu verwenden, sondern nur die Bildmarke.
Auf Ihrer Website oder Ihrem Onlineshop fehlt das Favicon? Wir helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns einfach.
Wir geben in diesem Artikel Tipps und Informationen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit oder absolute Korrektheit. Im Zweifel sollten Sie rechtlichen Rat einholen.